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Ist Kalium gefährlich?

Vorsicht bei der Supplementierung von Kalium, den hohe Mengen Kalium können einen Herzstillstand verursachen.

Oder ein einfach nur: Vorsicht mit Kalium, denn Kalium ist gefährlich.

Sowas höre ich regelmässig in dieser oder ähnlicher Form.

Gerade wenn jemand in einer Apotheke Kalium kauft kommen solche Hinweise häufig vor.

Auf was hier hingewiesen ist eine Hyperkaliämie, das ist eine Erhöhung der Kaliumwerte im Blutserum. 

Hohe Konzentrationen von Kalium im Blut sind potentiell lebensgefährlich und äussern sich in Muskelschwäche, Lähmungen, Herzrhythmusstörungen und eben sogar Herzstillstand.

Von einer Hyperkaliämie wird gesprochen, wenn eine Kaliumkonzentration im Blutserum von mehr als 5.0 mmol/L gemessen wird. Eine Hypokalämie sind Werte von unter 3.5 mmol/L. 

Eine milde Hyperkaliämie bleibt häufig symptomlos. 

Bei einem mässigen bis starken Anstieg ab 6-8 mmol/L sind jedoch teils schwerwiegende Beschwerden und im schlimmsten Fall ein fataler Ausgang möglich.

Ist Kalium somit gefährlich?

Hört sich im ersten Moment so an. Die reale Welt sieht jedoch anders aus.

Vor allem wenn man die Zufuhr von Kalium betracht, die wir in zwei Formen unterscheiden müssen

Orale Zufuhr von Kalium – „Orale Zufuhr“ bedeutet die Einnahme von Kalium über den Mund. Zum einen aus Lebensmitteln und zum anderen aus Nahrungsergänzungsmittel.

Parenterale Zufuhr von Kalium – Unter parenteraler Zufuhr versteht man das Einbringen eines Stoffs in den Körper unter Umgehung des Magendarmtrakts, d.h. über eine Injektion oder Infusion.

Die Unterscheidung dieser beider Formen der Zufuhr ist entscheidend wenn es um die Erhöhung der Konzentration von Kalium im Blut geht. 

Die parentale Zufuhr von Kalium via Injektion oder Infusion ermöglicht eine wesentlich schnellere und höhere Steigerung der Konzentration von Kalium im Blut als die orale Zufuhr über Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel, da hier Darm als Barriere fungiert, der die Aufnahme in Höhe und Geschwindigkeit reguliert.

Die EFSA – kurz für Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit – veröffentlicht zur oralen Aufnahme von Kalium folgende Daten:

Kalium aus Nahrungsergänzungsmitteln

Für die zusätzliche Aufnahme von Kalium aus Nahrungsergänzungen wurde die höchste Dosis von Kalium bestimmt, die auch bei andauernder Aufnahme keine erkennbaren und messbaren negativen Auswirkungen hat. Dieser Wert wurde von der EFSA auf 1400 mg Kalium pro Tag festgesetzt.

Die dauerhafte Einnahme von täglich 3000 mg Kalium in Form von Nahrungsergänzungsmittel zusätzlich zur konventionellen Ernährung führte zu keinen negativen Effekten (2).

Unerwünschte Effekte einer überhöhten Kalium-Zufuhr können in unterschiedlicher Weise in Erscheinung treten. Diese werden unter anderem im Folgenden aufgeführt (2):

  • Eine Kalium-Vergiftung durch die beabsichtigte oder unbeabsichtigte Einnahme großer Mengen an Kalium-Salzen ist möglich. In Mengen von bis zu 94 g führte die einmalige Einnahme von Kalium-Salzen zu Vergiftungserscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall.

Eine Dosierung von 94 g in einer einmaligen Gabe würde zum Beispiel bei einem Kalium Nahrungergänzungmittel mit 60 mg pro Kapsel beindruckenden 1566 Kapseln entsprechen. 

Ebenfalls interessant ist das alle gelisteten Nebenwirkung der EFSA – Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall – den Darm betreffen. Was ein Hinweis darauf ist das bei der oralen Zufuhr von Kalium über Nahrungsergänzungsmittel der Darm als Barriere eine relevante Rolle zur Kontrolle der Kaliumkonzentration im Blut übernimmt.

Kalium aus Lebensmitteln

Für eine hohe Kaliumzufuhr aus der herkömmlichen Nahrung sind für Gesunde keine negativen Effekte bekannt (1). Die gesunde Niere scheidet überschüssiges Kalium einfach über den Urin aus.

Die Obergrenze der EFSA der Kalium Zufuhr für akute Toxizität

Die EFSA hat als Obergrenze für die akute Toxizität von Kalium einen Wert von 17,5 g pro Tag festgelegt (1). Allerdings kann bei bekannter oder unbekannter Nierenfunktionsstörung schon eine Zufuhr von 5,9 g Kalium am Tag zu unerwünschten Nebenwirkungen wie einem Anstieg der Kalium-Konzentration im Blut führen (2).

Entscheidend ist auch zu beachten, dass diese Effekte durch eine überhöhte Zufuhr von Kalium aus der konventionellen Ernährung nicht möglich sind. Durch den Verdünnungseffekt bei der Zufuhr von Kalium über konventionelle Lebensmittel ist nicht mit hohen lokalen Konzentrationen und entsprechenden Nebenwirkungen zu rechnen (2).

Wann ist dann Kalium gefährlich?

Die Risikogruppe für eine Hyperkalämie sind primär ältere Menschen mit Nierenerkrankung, da die Nieren entscheidend für den Kaliumstoffwechsel sind.

Bevor wir den Kaliumstoffwechsel näher betrachten, hier einige grundlegende Infos zu Kalium.

Was ist Kalium?

Kalium ist ein für den Menschen lebensnotwendiger, essentieller Mineralstoff. Das Mengenelement ist ein positiv geladenes Ion und das siebenthäufigste Element der Erdkruste (2).

Und was genau ist die Wirkung von Kalium?

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit – kurz EFSA – hat eine Reihe von Wirkungen von Kalium für den Menschen als gesichert angesehen.

Diese geprüften und als wissenschaftlich erwiesenen Wirkungen werden als gesundheitsbezogene Angaben (Health Claims) bezeichnet und lauten wie folgt:

Kalium trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks, zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zu einer normalen Muskelfunktion bei.

Wie wird Kalium aufgenommen?

Die Aufnahme von Kalium erfolgt rasch und mit hoher Effizienz (≥ 90 %) zum größten Teil in den oberen Dünndarmabschnitten (3). Die Aufnahme von Kalium im Darm ist weitestgehend unabhängig von der aufgenommenen Menge und liegt im Durchschnitt täglich zwischen 70 und 130 Millimol (2,3).

Wo speichert der Körper Kalium?

Die Gesamtmenge an Kalium im menschlichen Körpers beträgt etwa 40-50 Millimol pro kg Körpergewicht und ist primär vom Körperbau, dem Alter sowie dem Geschlecht abhängig (4). 

Männer weisen im Durchschnitt einen Gesamtkaliumbestand von circa 140 g auf. Bei Frauen liegt ein Gesamtkörperkalium von durchschnittlich etwa 105 g vor (2,3).

Im Gegensatz zu Natrium kommt Kalium überwiegend intrazellulär, das bedeutet innerhalb der Zelle, vor. 

Kalium ist quantitativ das bedeutendste Kation im Zelleninnenraum. Etwa 98 % des gesamten Kalium-Bestandes im menschlichen Körper befinden sich innerhalb der Zelle (2,3).

Vor allem Hormone, wie Insulin, Aldosteron und Catecholamine, der Säure-Basen-Haushalt und Magnesium beeinflussen die Verteilung von Kalium zwischen dem Zell-innen und -außenraum (2).

Der Kalium-Gehalt der Zellen variiert in Abhängigkeit vom jeweiligen Gewebe und ist Spiegel ihrer Stoffwechselaktivität. 

So enthalten Muskeln den höchsten Anteil des Mineralstoffs (60 %), gefolgt von den roten Blutkörperchen (8 %), Leberzellen (6 %) und anderen Gewebezellen (4 %) (2).

Wie wird Kalium ausgeschieden?

Überschüssige Mengen an Kalium im Körper werden größtenteils über die Nieren ausgeschieden. Bei ausgeglichener Kaliumbilanz werden 85-90 % über den Urin, 7-12 % über den Stuhl und circa 3 % über den Schweiß ausgeschieden (3).

Warum sind die Nieren für Kalium so wichtig?

Die Regulation des Körperkaliums erfolgt in erster Linie über die Niere. Etwa 90 % der filtrierten Kalium-Ionen werden in den Nierenkanälchen aufgenommen. Weiterhin wird in den Nierenkanälchen und im Sammelrohr der Niere die Kaliumausscheidung reguliert (2,3).

Bei ausgeglichener Kalium-Bilanz werden etwa 90 % des zugeführten Kaliums innerhalb von 8 Stunden und mehr als 98 % innerhalb eines Tages über die Nieren eliminiert (2,3).

Das bedeutet eine gesunde Niere reguliert den Kalium Spiegel im Blut sehr effektiv.

Und bei einer Störung der Nierenfunktion?

Die Regulation der Kalium-Homöostase über die Nieren erfolgt sehr präziße, vorausgesetzt die Nierenfunktion ist normal. Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz weisen zu 55 % einen erhöhten Kalium-Serumspiegel (Hyperkaliämie) auf (5).

Bei Patienten mit akutem Nierenversagen findet sich beinahe immer eine Hyperkaliämie, vor allem wenn die Betroffenen ausgeprägten katabolen Prozessen ausgesetzt sind. Dazu zählen Operationen, Stress oder Cortisontherapie. Ein Gewebezerfall wie er beispeilsweise bei einer Hämolyse, bei Infektionen oder Verbrennungen vorliegt kann ebenfalls zu einer Hyperkaliämie führen.

Derartige Patienten mit Störungen der Kalium-Homöostase sollten in Bezug auf den Kalium-Serumspiegel und die Kalium Zufuhr einer ständigen Kontrolle unterliegen (3).

Hier schliesst sich auch der Kreis warum die Risikogruppe für eine Hyperkalämie primär ältere Menschen mit Nierenerkrankung sind.

Neben einem zuviel gibt es natürlich auch ein zu wenig an Kalium. Was basieren auf den vorliegenden Daten wesentlich häufiger vorkommt.

Wie häufig liegt ein Mangel an Kalium vor?

In der Nationalen Verzehrsstudie II (NVS II, 2008) wurde für Deutschland das Ernährungsverhalten der Bevölkerung untersucht und gezeigt, wie sich dies auf die durchschnittliche tägliche Nährstoffzufuhr mit Makro- und Mikronährstoffen auswirkt.

Als Bemessungsgrundlage für die Beurteilung der Nährstoffversorgung werden die Zufuhrempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) herangezogen. Ein Vergleich zwischen der Zufuhrempfehlung und der tatsächlichen Nährstoffzufuhr gibt Aufschluss darüber, bei welchen Mikronährstoffen in Deutschland häufiger eine Unterversorgung vorliegt.

Wie ist die Versorgungssituation von Kalium in Deutschland?

  • Insgesamt erreichen 56 % der Männer und 77 % der Frauen im Alter von 35 bis 50 Jahren die empfohlene tägliche Zufuhr von Kalium nicht.
  • Den am schlechtesten versorgten Männern (im Alter von 35 bis 50 Jahren) fehlen 1806 mg Kalium. Dies entspricht einem täglichen Fehlbetrag von 45 % der empfohlenen Zufuhrmenge.
  • Den am schlechtesten versorgten Frauen (im Alter von 35 bis 50 Jahren) fehlen 2130 mg Kalium. Dies entspricht einem täglichen Fehlbetrag von 53 % der empfohlenen Zufuhrmenge.
  • Schwangere haben keinen Mehrbedarf an Kalium gegenüber ihren nicht-schwangeren Altersgenossen. Sie unterliegen somit der gleichen Fehlbetragssituation. Entsprechend fehlen den am schlechtesten versorgten Schwangeren 2130 mg Kalium pro Tag.
  • Stillende haben gegenüber ihren nicht-stillenden Altersgenossen einen um 400 mg höheren Bedarf an Kalium, nämlich 4.400 mg Kalium pro Tag. Den am schlechtesten versorgten Stillenden (im Alter von 25 bis 34 Jahren) fehlen 2.597 mg Kalium. Dies entspricht einem täglichen Fehlbetrag von 59 % der empfohlenen Zufuhrmenge.

Ist diese Zufuhrempfehlung für Jeden gültig?

Es kann natürlich einen individuellen Mehrbedarf geben. Dies räumt auch die DGE klar ein, da sich die Zufuhrempfehlungen der DGE an dem Bedarf von gesunden und normalgewichtigen Menschen mit normaler Alltagsbelastung orientieren. 

So kann der berechnete Mehrbedarf für Kalium auch höher ausfallen. Der individuelle Bedarf kann zum Beispiel aufgrund der Ernährungsweise, des Alkoholkonsums, durch Stress und durch Sport oberhalb der Zufuhrempfehlungen der DGE liegen.

Was genau ist die empfohlene Tagesdosis von Kalium?

In der Europäischen Union wurde die empfohlene Tagesdosis von Kalium bei 2000 mg festgelegt. Diese Menge sollte ein durchschnittlicher Mensch täglich zu sich nehmen, um den Bedarf an Kalium zu decken.

Der individuelle Bedarf kann zum Beispiel aufgrund der Ernährungsweise, des Genussmittelkonsums, von Stress und von Sport oberhalb der Zufuhrempfehlungen der DGE liegen.

Hier die Zufuhrempfehlungen der DGE für verschiedene Altersklassen für Kalium dargestellt.

Säuglinge 0 bis 4 Monate – 400 mg / Tag

Säuglinge 4 bis 12 Monate – 600 mg / Tag

Kinder 1 bis 4 Jahre – 1100 mg / Tag

Kinder 4 bis 7 Jahre – 1300 mg / Tag

Kinder 7 bis 10 Jahre – 2000 mg / Tag

Kinder 10 bis 13 Jahre – 2900 mg / Tag

Kinder 13 bis 15 Jahre – 3600 mg / Tag

Jugendliche und Erwachsense 15 bis 65+ Jahre – 4000 mg / Tag

Schwangere – 4000 mg / Tag

Stillende – 4400 mg / Tag

Der wohl interessanteste Punkt hier ist, dass die generelle Empfehlung bei 2000 mg Kalium pro Tag liegt, die spezifische Empfehlung für Menschen älter als 15 Jahre, die die absolute Mehrheit der Bevölkerung ausmachen, jedoch genau doppelt so hoch ist und bei 4000 mg liegt. 

Und auch hier kann ein individueller Mehrbedarf basierend auf verschiedenen Faktoren bestehen.

Wieviel Kalium ist in Lebensmitteln?

Wenn man an Kalium aus Lebensmittel denkt, ist das Erste was den Meisten in den Sinn kommt die Banane. Das ist jedoch mehr gutes Marketing der Bananenindustrie als basierend auf den Zahlen eine wirklich relevante Assoziation. 

Hier einen kurzen Überblick über einige Lebensmittel, die einen höheren Gehalt an Kalium haben:

Rindfleisch – 340 mg Kalium pro 100 g Lebensmittel

Kalbsfilet – 348 mg Kalium pro 100 g Lebensmittel

Lachs – 371 mg Kalium pro 100 g Lebensmittel

Brokkoli – 373 mg Kalium pro 100 g Lebensmittel

Bananen – 382 mg Kalium pro 100 g Lebensmittel

Makrele – 396 mg Kalium pro 100 g Lebensmittel

Kartoffel – 411 mg Kalium pro 100 g Lebensmittel

Forelle – 413 mg Kalium pro 100 g Lebensmittel

Gans – 420 mg Kalium pro 100 g Lebensmittel

Vollmilchschokolade – 436 mg Kalium pro 100 g Lebensmittel

Wanüssen – 544 mg Kalium pro 100 g Lebensmittel

Spinat – 633 mg Kalium pro 100 g Lebensmittel

Paranüsse – 644 mg Kalium pro 100 g Lebensmittel

Linsen – 810 mg Kalium pro 100 g Lebensmittel

Erbsen – 935 mg Kalium pro 100 g Lebensmittel

Kakaopulver – 1500 mg Kalium pro 100 g Lebensmittel

Limabohnen – 1725 mg Kalium pro 100 g Lebensmittel

Ist Kalium nun gefährlich?

Zusammenfassend, ist die Antwort natürlich: Ja. 

Kalium kann bei einer hohen Konzentration im Blut gefährlich werden. Relevant ist das jedoch in erster Linie für ältere Menschen mit Nierenerkrankungen. Da Darm und Niere den Kalium Spiegel im Blut sehr effektiv regulieren.

Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel haben deshalb hierauf keinen bzw. einen wesentlich geringeren Effekt als eine gestörte Ausscheidung von Kalium wie durch eine Nierenerkrankung oder gar eine parenterale Zufuhr von Kalium.

Darüber hinaus ist basierend auf den Daten der EFSA und DGE ein Mangel an Kalium statistisch wesentlich häufiger als eine zu hohe Kaliumkonzentration.

Kalium ist ein essentieller, lebensnotwendiger Mineralstoff, der im Körper wichtige Aufgaben übernimmt. Deshalb sollte es das Ziel von Jedem sein seinen Bedarf optimal decken. 

Für mehr Leistung im Alltag & Training und natürlich für mehr Wohlbefinden.

 

Quellen:

  1. Scientific Committee on Food (SCF) and Scientific Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA) of EFSA, Tolerable Upper Intake Levels for Vitamins and Minerals, European Food Safety Authority 2006, ISBN: 92-9199-014-0
  2. Bundesinstitut für Risikobewertung: Domke A., Großklaus R., Niemann B., Przyrembel H., Richter K., Schmidt E., Weißenborn A., Wörner B., Ziegenhagen R. (Hrsg.), Verwendung von Mineralstoffen in Lebensmitteln – Toxikologische und ernährungsphysiologische Aspekte Teil 2.; BfR-Hausdruckerei Dahlem, 2004
  3. Biesalski H. K., Fürst P., Kasper H. et al. (2004) Ernährungsmedizin. Nach dem Curriculum Ernährungsmedizin der Bundesärztekammer. 3. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart
  4. He Q., Heo M., Heshka S. et al (2003) Total body potassium differs by sex and race across adult age span. Am J Clin Nutr; 78: 72-77
  5. Gennari F.J., Segal A.S. (2002) Hyperkalemia: An adaptive response in chronic renal insufficiency. Kidney Int; 62: 1-9

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